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Testbericht zum Sony Ericsson T250i

Design/Verarbeitung:

Kamera, Internet und sonstiger Schnickschnack ist für viele Handynutzer nach wie vor eher unwichtig. Sony Ericsson reagierte entsprechend und entwickelte das Telefoniermobiltelefon T250i, verpackt in einem überaus klassischen Candybar-Korpus wahlweise in Schwarz oder Silber. Abgesehen von der überaus widerwilligen Akkuabdeckung lässt sich über die Verarbeitung nichts Negatives sagen, wenngleich die Plastikhülle nicht den nobelsten Eindruck macht.

Ausstattung

Bei der Ausstattung beschränkt sich der Halbschwede auf das Wesentliche: Ein Freisprecher, die wichtigsten Organizer-Funktionen, eine Infrarotschnittstelle statt Bluetooth sowie gerade einmal 2 MB Speicherplatz. Für das Unterhaltungsprogramm sorgen ferner eine VGA-Kamera, ein FM-Radio sowie ein Opera Browser, mit dem sogar in Schneckentempo WWW-Ausflüge möglich sind.

Handhabung

Durch den Verzicht auf gleich drei, ansonsten bei SE üblichen Steuertasten muss man des Öfteren Umwege über die Untermenüs gehen, was den Bedienungsfluss klar hemmt. Die Menüführung und die Zahlentastatur sind ansonsten einwandfrei gelungen, wobei letzteres durch einen guten Druckpunkt Pluspunkte sammelt. Leider ist das T250i nicht das schnellste Handy.

Ausdauer/Sprachqualität

Mit vier bis fünf Tagen Dauereinsatz ist die Akkuleistung für ein Prepaid-Gerät eher unterdurchschnittlich, für ein gesprächiges Wochenende reicht die Power aber auf alle Fälle. Apropos Gespräche, Stimmen kommen bei Telefonaten leider übermäßig metallisch rüber.

Fazit

Für knapp 129 Euro bietet der Halbschwede ein solides Ausstattungspaket, mit dem klaren Schwerpunkt auf Telefonie. Weder die Handhabung noch die Technik sorgen allerdings für rechte Begeisterungsstürme. Unter dem Strich ein Durchschnittsfunker also.

tarifecheck.de / UR

Stand 28.03.2008
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