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Testbericht zum Sony Ericsson J120i

Design/Verarbeitung:

Sie haben nur 65 Euro in der Tasche und wollen dennoch ein Hauch von Mobiltelefon-Luxus? Dann könnte dieser Candbar-Funker genau das richtige sein. Es handelt sich dabei um den größeren des J110i, der ihm bis auf wenige Details nahezu gleicht – eine simpel gestrickte Optik also. Erhältlich ist der leicht getunte Funker im Gegensatz zum Geschwisterchen allerdings nur in einer Farbe - da bietet das J110i mehr Auswahl!

Ausstattung

Im Inneren befinden sich erwartungsgemäß nur wenige Ausstattungskleinigkeiten wie eine Freisprecheinrichtung, Timer und Wecker – alles, was man bereits vom J110i schon kennt. Die Ausstattungsliste wurde allerdings um ein Radio und ein beigelegtes Headset erweitert. Allerdings wären die genauen Beweggründe des Herstellers interessant, zwei identische Telefone im Riegeldesign auf den Markt zu bringen, die sich um nichts anderes als ein Radio und ein Headset unterscheiden.

Handhabung

Bei der Handhabung sind die gleichen Stärken und Schwächen geblieben. So gestaltet sich die Bedienung des J110i durch das aufgeräumte Menü als sehr zugänglich. Die Tasten reagieren allerdings recht träge, was störend für den Menüfluss ist. Negativ aufgefallen ist jedoch die merkwürdige Macke bei dem Spiel „Insektentod“. Bei der 1000-Punkte-Grenze stürzte das Telefon jedes Mal ab. Hoffentlich nur eine Ausnahme.

Ausdauer/Sprachqualität

Die Rufbereitschaft pendelt sich bei moderater Nutzung bei rund fünf Tagen ein. Klein schlechter Wert, doch für ein Prepaid-Gerät mit geringer Ausstattung hätte mehr drin sein müssen. Die Verständigung leidet außerdem durch häufige Echos und einem metallischen Klang.

Fazit

Schlichte Optik, geringes Ausstattungspaket und durchschnittliche Technik. Das J120i hat nur durch den Kampfpreis sich auf dem deutschen Markt zu behaupten.

tarifecheck.de / UR

Stand 23.08.2007
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