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Testbericht zum Nokia 6151

Design/Verarbeitung:

Immerhin 250 Euro kostet der neueste Finne, und dennoch kann man das 6151 aufgrund des Rundum-Ausstattungspakets durchaus als Schnäppchen bezeichnen – wobei es seine Talente gut versteckt. Grund dafür ist, dass Nokia bei der optischen Aufmachung an bewährten Werten festhält: In einer soliden Candybar-Optik verpackt überzeugt es durch Robustheit mit einem zeitlosen Design.

Ausstattung

Bei der Ausstattung punktet das kleine Schwarze mit einer 1,3 Megapixel-Kamera, die einem das Fotografieren mit einer separaten Auslösetaste schmackhaft macht. Damit lässt sich mit dem Funker wie mit einer echten Digicam umgehen. Etwas auf die Ohren liefern das integrierte UKW-Radio und der MP3-Player. Genügend Platz für die digitale Geräuschkulisse schafft eine optionale mini-SD-Card, denn der interne Speicher von 30 MB ist auf Dauer ziemlich beengt. Bluetooth und Infrarot stehen zur drahtlosen Datenübertragung bereit. Außerdem befinden sich nützliche Gimmicks wie Push-to-Talk und eine Freisprechfunktion mit an Bord. Was allerdings fehlt ist eine zweite Kamera für Videotelefonate.

Handhabung

Bedienen lässt sich das 6151 in einigen Bereichen per Sprachbefehl oder wie gewohnt über die komfortable Tastatur. Das Steuerkreuz ist dabei allerdings etwas schwammig geraten und macht somit eine flotte Navigation schnell zum Geduldsspiel.

Ausdauer/Sprachqualität

Technisch liefert der schmale Finne eine gute Gesamtvorstellung ab. Die Übertragung der Stimmen ist angenehm und mit einer knappen Woche Dauerbetrieb steht auch einem Kurzurlaub ohne ständiges Nachladen nichts mehr im Wege.

Fazit

Unspektakulär aber rundum gut – so lässt sich das 6151 kurz charakterisieren. Einziger Schönheitsfehler: Durch das Fehlen einer zweiten Kamera für Videotelefonate ist es nur ein halbherziges UMTS-Handy.

tarifecheck.de / UR

Stand 24.09.2008
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