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Testbericht zum Sony Ericsson K510i

Design/Verarbeitung:

Wie viel Ausstattung sind in der Mittelklasse mittlerweile Standard? Sony Ericsson zeigt mit dem Modell K510i, welchen Gegenwert man mittlerweile für rund 239 Euro erhält. Für diesen Betrag erhält man erfreulicherweise schon mal ein gefälliges Design, denn die dezente und durchaus stilvolle Optik lassen den jungen Schweden recht nobel wirken Der neueste Knipser von Sony Ericsson ist außerdem angenehm schlank, geradlinig und in den Farben Midnight Black oder Polish Purple erhältlich. Die Verarbeitung ist zwar akzeptabel, doch fällt das Wackeln der Akkuabdeckung besonders beim Schreiben von SMS-Nachrichten negativ ins Auge. Gegen kleinere Stöße jedoch erweist sich der Skandinavier dennoch als durchaus resistent.

Ausstattung

Das K510i geht mit einer respektablen Ausstattung an den Start: Bluetooth und Infrarot sind die Optionen in punkto Datenübertragung. Die 1,3 Megapixel-Kamera sorgt für Fotos in einer ordentlichen Qualität. Schade nur, dass die Aufnahmen sowohl im Video- als auch im Bildmodus einen enormen Blaustich aufweisen. Einen absoluten Spaßfaktor bietet dafür das integrierte Bildbearbeitungsprogramm „Face Warp“. Damit lassen sich Portraitbilder in obskure Mienen verwandeln. Des Weiteren bietet das K510i nützliche Funktionen wie ein Organizerpaket und einen Mediaplayer.

Handhabung

Die Bedienung des Skandinaviers ist sehr einfach. Durch die abgerundeten Seiten liegt der kleine Schwarze optimal in der Hand. Das Menü ist gut strukturiert und der Joystick reagiert praktisch schon auf sanfte Streicheleinheiten. Lediglich bei der Tastatur ist ein höherer Kraftaufwand notwendig, was sich vor allem beim Schreiben von Kurzmiteilungen bemerkbar macht.

Ausdauer/Sprachqualität

Zur Technik: Mit knappen 130 Stunden Rufbereitschaft freut sich der Nutzer über gute fünf Tage Dauerbetrieb und das Ladegerät über eine kleine Auszeit. Die Sprachqualität heimst hingegen einen Minuspunkt ein. Zwar ist die Übertragung der Stimmen qualitativ gut, doch entstehen beim Verbindungsaufbau erhebliche Nebengeräusche. In empfangsschwachen Gebieten gesellt sich noch ein starkes Echo der eigenen Stimme hinzu.

Fazit

Nicht spektakulär gut, aber keineswegs schlecht, so das Resümee zum K510i. Die Macher haben bei diesem Candybar-Handy ganz einfach ihre Stärken in Form eines zeitlos schönem Design, einer gute Handhabung und einer solide Ausstattung ausgespielt.

tarifecheck.de / UR
Stand 10.10.2008
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