TarifeCheck

Testbericht zum Nokia 2652

Design/Verarbeitung:

Auch wenn in Deutschland der Handymarkt bereits seit längerem mehr oder weniger gesättigt ist, wurden im letzten Jahr weltweit so viele Mobiltelefone wie noch nie verkauft (über 825 Millionen!). „Schuld“ an diesem Boom, sind vor allem Handy-Entwicklungsländer wie Indien, Russland oder China. Da sich in diesen Gebieten vor allem günstige Modelle wie geschnitten Brot verkaufen, setzt der Weltmarktführer weiterhin auf preiswerte Prepaid-Funker, wie eben das 2652. Wie schon beim 2650 ist bei diesem Handy das Scharnier komplett hinter einer durchgehenden Plastikfolie versteckt, wodurch der Finne recht originell aussieht. Außerdem erweist sich der Finne dank Hartplastikschale als extrem robust.

Ausstattung

Beim Thema Ausstattung stößt der Klapper aufgrund eines Verkaufspreises von nur 100 Euro erwartungsgemäß sehr schnell an seine Grenzen. Dualband, ein kleines, recht grobpixelige Display mit 4.096 Farben, GPRS Klasse 4 und – kurioserweise - HSCSD-Kanäle sind die einzigen erwähnenswerten Komfortmerkmale des schnittigen Klapphandys.

Handhabung

Die Bedienung des PVC-Handys erweist sich als Nokia-Typisch einfach. Die Menüführung ist wie immer tadellos und im Falle des 2652 – wenn wundert’s - sogar äußerst übersichtlich. Ebenfalls gelungen: Nahtlose Tastaturen mit gewölbten Drückern sind normalerweise recht schwerfällig, doch beim 2652 reagieren sie sehr präzise.

Ausdauer/Sprachqualität

In punkto Akku-Leistung ist der finnische Handyschmiede mit 260 Stunden Rufbereitschaft ein Dauerbrenner, so das dass Ladegerät in der Schublade verwaist. Bei der Sprachqualität vermindert hingegen ein deutlich vernehmbares Rauschen die Wertung.

Fazit

Optisch peppiges Klapphandy für Telefonierpuristen, die einen langen Atem mehr schätzen als Ausstattungskomfort.

tarifecheck.de / UR

Stand 02.06.2006
Handytarife Preisvergleich

Handytarife im Preisvergleich

Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
Zu den Handytarifen