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Testbericht zum Benq Siemens CF110

Design/Verarbeitung:

Mit dem CF110 haben die (Ex)Münchner nicht nur einen schickes Slider kreiert, es ist auch das erste Handy mit einem dreistelligen Zahlentyp. Bei der Slider-Kreation stand neben dem Design auch eine handtaschenfreundliche Größe im Vordergrund, denn das CF110 kann sich sogar hinter einer Visitenkarte verstecken. Trotz Minimaßen ist der Münchner im Bereich Verarbeitung ein großer, denn hier knarzt nichts.

Ausstattung

Kleine Brötchen werden in der Abteilung Ausstattung gebacken. Zwar beherbergt der Triband-Zwerg obligatorische Standards wie ein gut bestücktes Organizerpaket, Anrufergruppen und eine Freisprechfunktion, dafür fehlt jedoch eine Möglichkeit der Datenübertragung. Auch der Datenspeicher wurde mit gerade mal 1,5 MB offenbar an die geringe Größe des Modells angepasst. Immerhin bietet es ein „Emergency-Phonebook“ mit sämtlichen internationalen Notruf-Nummern sowie ein „Survival-Dictionary“ für Englisch-Notfälle.

Handhabung

Bedienen lässt sich der Mini-Slider relativ simpel. Die Tasten sind ausreichend groß, reagieren präzise und sorgen somit für eine flotte Navigation. Einziger Kritikpunkt: Einhändiges Aufschieben des Sliders gestaltet sich aufgrund der glatten Oberfläche recht schwierig. Unschöne Fingerabdrücke auf dem Display und den hochglänzenden Navigationstasten bleiben somit nicht aus, es sei denn man bemüht beide Hände.

Ausdauer/Sprachqualität

Der Akku leistet um die fünf Tage volle Betriebsbereitschaft und verschafft dem Besitzer genügend verquatsche Stunden bis zum nächsten Tangvorgang. Dafür rutscht die Sprachqualität auf Blechdosenniveau, denn ohne nervende Nebengeräusche vergeht leider kein Telefonat.

Fazit

Optisch eigenständiges Designstück für alle Fans handlicher Handy ohne größere technische Ansprüche.

tarifecheck.de / UR

Stand 21.02.2006
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