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Testbericht zum Samsung SGH-D730

Design/Verarbeitung:

Seit dem letzten Jahr ist Samsung deutlich experimentierfreudiger geworden. Mehr Design-Kapriolen und ein breit gefächertes Portofolio sollen den Platz unter den ersten drei Handyherstellern der Welt manifestieren. Das D730 ist dabei das erste Gerät einer völlig neuen Business-Kategorie, doch dazu später mehr... Rein äußerlich typisch Samsung-like zweifarbig gehalten, deutet noch nichts auf die besonderen Fähigkeiten des Koreaners hin. Die Verarbeitung ist außerdem wie gewohnt schlicht perfekt: nichts wackelt oder wirkt instabil.

Ausstattung

Das SGH-D730 bietet Highlights fast wie am Fließband. Öffnet man die Klappe sticht beispielsweise das 262.000-Farbdisplay gleich ins Auge. Die Bilder erreichen dank 1,3 Megapixelkamera durchweg gutes Schnappschussniveau. Spaß garantiert außerdem der MP3-Player, der dank Speichererweiterung ausreichend mit Futter versorgt werden kann. So weit so gut, doch die eigentliche Überraschung ist die Menüführung: Das D730 ist nämlich das erste Samsung-Handy, das mit dem Serie60-Betriebsystem ausgestattet ist. Bekannt aus vielen Nokia Mobiltelefonen garantiert es volle Businesstauglichkeit, angefangen von einem vollwertigen E-Mail-Client bis hinzu zu umfangreichen Kontaktdetails.

Handhabung

Das neue Betriebssystem färbt auch positiv auf die Handhabung ab. Prima gelungen ist zum Beispiel die stimmenunabhängige Sprachsteuerung, die der ohnehin leicht zu bedienenden Serie60 Menüführung zur Seite gestellt wird. Den aus dem Nokia 6680 bekannten Active Standby findet man beim D730 in ähnlicher Form wieder. Damit sind auf einen Blick alle wichtige Termine, Ereignisse und die zuletzt benutzten Anwendungen verfügbar – praktisch! Ansonsten können einzelne Menüpunkte verschoben, neue Ordner angelegt und damit die Menüstruktur nach eigenem Gutdünken angepasst und verwendet werden. Nach etwas Übung gelingt das auch recht schnell und einfach.

Ausdauer/Sprachqualität

In der Technikabteilung überzeugt der Koreaner vor allem im Kapitel Akkuleistung. Erst nach sechs Tagen muss man wieder an die Stromtankstelle. Zufriedenstellend ist auch die Sprachqualität, die weder krächzend noch von störenden Hintergrundgeräuschen geprägt ist.

Fazit

Auf zu neuen Ufern! Das Series60-Betriebssystem steht dem Koreaner ungemein gut. Als handliche „Beinahe-Smartphone-Lösung“ durchaus empfehlenswert.

tarifecheck.de / UR

Stand 16.02.2006
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