Auch zwei Jahre nach der Markteinführung sind UMTS-Handys in der Regel signifikant gröÃer als ihre GSM-Kollegen. Das V1050 bildet da keine Ausnahme. Satte 136 Gramm bringt das exklusive Vodafone-Gerät auf die Waage. Ganz in schwarz und schlicht in der Form versprüht der US-Boy dafür immerhin ein wenig Eleganz. Die Verarbeitung ist gut und zeigt keine Ausfälle. Selbst der Akkudeckel sitzt bombenfest.
Neben der UMTS-Fähigkeit wartet das Motorola mit einem 262.000 Farbdisplay und 320 x 240 Pixel Auflösung auf, so dass Fotos gestochen scharf präsentiert werden, zumal die 1,3 Megapixelkamera ordentliche Bilder schieÃt â dank Fotoleuchte auch bei schlechteren Lichtverhältnissen. Ausreichend Speicher ist dank 32 MB TransFlash-Speicherkarte gesichert. Unschön nur, dass weder Bluetooth noch Infrarot an Bord sind. Selbst das beigelegte USB-Kabel kann diesen Malus nicht ausgleichen. Ansonsten ist die Multimedia-Ausstattung komplett, zumal auch ein MP3-Player die Ohren verwöhnt.
Das Display ist hervorragend ablesbar und die Tasten sind perfekt dimensioniert, so dass auch groÃe âPrankenâ vor keinerlei Bedienungsproblemen gestellt werden. Die Menüführung wurde auf den Vodafone-Look getrimmt, die zwar nüchtern-steril aussieht, insgesamt aber recht intuitiv gelungen ist.
Im UMTS-Betrieb ist nach knapp vier Tagen Schluss - für UMTS-Verhältnisse ein gutes Ergebnis. Wer hingegen das 3G-Netz gänzlich ignoriert, kann sogar im GSM-Betrieb noch ein bis zwei Tage länger nonstop auf Empfang bleiben. Die Sprachqualität ist angenehm laut, so dass auch bei StraÃenlärm eine gute Verständigung möglich ist.
Prinzipiell kein schlechter UMTSler, das âBacksteinâ-Format dürfte allerdings viele potentielle Käufer abschrecken
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