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Testbericht zum Garmin Asus Nüvifone A50

Design/Verarbeitung:

Zwei Firmen, eine Mission: das perfekte Navigationssmartphone powered by Android. Optisch hat das A50 einen betont schlichten Auftritt. Schwarzer Klavierlack, silberne Tasten, vier Sensorfelder und nur ein kleines Joypad zieren die Frontseite. Auf dem ersten Blick könnte das A50 daher auch als Samsung-Smartphone durchgehen. Dass das A50 recht groß und schwer ist, muss man verzeihen, denn es handelt sich schließlich um einen Navigationsprofi, weswegen der Touchscreen eine gewisse Größe haben muss. Das Display ist zudem nicht nur groß, sondern bietet mit 320 x 480 Pixel auch eine hohe Auflösung.

Ausstattung

Sobald man den Karton öffnet purzelt einem förmlich das zahlreiche Zubehör entgegen. Kein Wunder, schließlich gehört für einen GPS-Profi auch ein komplettes Car Kit dazu. Merkwürdig nur, dass keine Speicherkarte im Gerät steckt. Keine Panik aber: Die internen rund 315 MB beinhalten auch alle geografischen Daten von Europa. Und wie navigiert das A50? Mit einem Wort: Top! Wie man es von einer Plug & Play Navigationslösung gewohnt ist, geht die Routenführung locker und komfortabel von der Hand. Einzige Kritikpunkte: Es dauert manchmal, bis das A50 die Satelliten erfasst hat und die Kommandos der Dame klingen unfreundlich roboterhaft. Ansonsten ist der Komfort eher durchschnittlich, in nahezu alle Bereichen aber zeitgemäß. Unschön allerdings: Ein Datenabgleich mit Outlook ist ab Werk nicht möglich.

Handhabung

Grund für diesen Missstand: Das A50 wird durch die alte Android-Version 1.6 gemanagt, so dass auch Sprachwahl/-Steuerung fehlen. Im Bereich Handhabung haben die Macher einen guten Job gemacht. Durch die Benutzeroberfläche Breeze wirkt die Startseite mit den drei Grundfunktionen und dem individuellen Fächersystem angenehm aufgeräumt und übersichtlich. Tipp: Um zu den klassischen Android-Startebenen zu gelangen, muss man lange den Home Button drücken. Störend sind allerdings die typischen Android-Unarten. So hat man beispielsweise keinen direkten Zugriff auf die SIM-Kontakte.

Ausdauer/Sprachqualität

Die Messwerte überzeugen auf ganzer Linie. Ohne eine längere Routenführung ist eine Rufbereitschaft von vier bis fünf Tagen kein Problem. Bei Telefonaten fällt die laute und voluminöse Stimmübertragung positiv auf, sodass auch Gespräche in lauter Umgebung möglich sind – auch über den Freisprecher. Nur die bisweilen metallische Einfärbung der Stimmen sorgt dafür, dass Telefonate kein Fall für Ästheten sind.

Fazit

Unkompliziert in der Bedienung, komfortabel ausgestattet und vor allem komplett kostenlos – so müssen moderne GPS-Mobiltelefone aussehen! Gepaart mit einer rundum zeitgemäßen Ausstattung und XXL-Touchscreen erhalten Käufer mit dem A50 einen guten Deal.

tarifecheck.de / UR

Stand 27.02.2012
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