Wie verkauft man ein Metall-Handy für gerade einmal 119 Euro? Samsung zeigt mit dem S3600 einen interessanten Vertreter. Dieser Klapper ist zwar ein Metallhandy zum Minimalpreis, wobei aber nur der Deckel wirklich aus gebürstetem Aluminium ist. Der Rest ist gut verarbeitetes Hartplastik. Optisch ist das silberfarbige S3600 auÃerdem extrem schlicht gehalten. Kein Wunder, denn ein nützliches AuÃendisplay fehlt aus Kostengründen leider.
Wer kein UMTS-Netz oder gröÃeren Multimedia-Luxus benötigt, dürfte mit dem Inventar sicherlich zufrieden sein, denn Samsung spult hier das bewährte Standard-Programm herunter. Dazu gehört auch ein Radio, immerhin eine 1,3 Megapixel-Kamera, ca. 31 MB interner Speicherplatz plus microSD-Slot. Wer Daten synchronisieren möchte, muss allerdings ein separates USB-Kabel käuflich erwerben.
Der Einstieg fällt dank eines neuartigen Tutorial-Modusâ denkbar einfach. Die Folientasten sind zudem sehr groÃflächig. Durch den geringen Tastenhub macht häufiges Simsen allerdings nicht sonderlich viel SpaÃ, da der Wohlfühlfaktor fehlt.
Mit einer Rufbereitschaft von gut sechs Tagen ist der Klapper selbst für längere Wortgefechte gut gerüstet. Die Verständigung klappt zudem grundsätzlich gut, wobei der typische Blechdosen-Klang aber nicht vermieden werden kann.
So schön können mittlerweile Prepaid-Handys aussehen. Das Prädikat Metall-Handy ist zwar ein wenig geschummelt, das optische Gesamtpaket stimmt aber dennoch. Der Komfort ist für den Preis zudem angemessen und die Technik passt. Einzig das fehlende AuÃendisplay stört.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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