Eines der letzten offiziellen Lebenszeichen der französischen Handy-Manufaktur ist dieses preislich attraktive Prepaid-Handy. Den günstigen Preis von gerade einmal 69 Euro sieht man dem optisch eleganten Franzosen gar nicht an. Doch leider offenbart sich bei genauerem Hinsehen die stiefmütterliche Verarbeitung des flachen Candybar-Handys. Auf der polierten Front und dem Akkudeckel zeichnen sich bei jeder Berührung deutliche Spuren ab. Letzterer lässt sich nicht einmal komplett verschlieÃen â Staub und Schmutzablagerungen lassen daher nicht lange auf sich warten.
Im Ausstattungspaket des Dualbandfunkers befinden sich neben einer VGA-Kamera immerhin noch eine USB-Schnittstelle, eine Freisprecheinrichtung sowie ein kleines Organizerpaket. GroÃartig andere nennenswerte Ausstattungsmerkmale bietet das my310X leider nicht. Witzig allerdings: Eine Avatar-Funktion erlaubt es dem Nutzer, jedem Anrufer ein persönlich erstelltes Bildchen zuzuordnen, das sich mit etlichen Details variieren lässt.
Die Bedienung ist zumindest bei der Menüführung relativ einfach gehalten. Die Tasten hätten hingegen etwas gröÃer ausfallen können. AuÃerdem fällt der Druckpunkt sehr hart aus, was beim Simsen auf Dauer sehr unangenehm ist.
Mit guten acht Tagen Dauerbetrieb beweist der Franzose durchaus Sehvermögen. Die Sprachqualität hingegen ist sehr dumpf und lässt sich mit der Akustik einer Blechdose vergleichen.
Sagem-Handys waren immer als zuverlässig verarbeitet bekannt und boten stets ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Das Sagem my310X kann leider in beiden Disziplinen nicht komplett überzeugen. Dafür stimmt allerdings das Designkonzept, und das ist für viele Käufer nach wie vor das wichtigste Kaufkriterium.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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