Die junge Handy-Manufaktur General Mobile zeichnet sich vor allem durch die konsequente Entwicklung der DUAL SIM Technik aus. Der logische Schritt ist, dass das US-Unternehmen nun das erste UMTS-Handy auf den Markt bringt. Das 3G Cool ist dabei ein recht dicker Barren, der satt und robust verarbeitet ist und gut in der Hand liegt. Das Tastenfeld wirkt dafür aber aufgeräumt und vor allem angenehm geräumig.
Die groÃe Stärke des 3G Cool ist das doppelte Sim-Karten-Management, wobei aber nur ein Kanal das 3G-Netz unterstützt. Das UMTS-Empfangsteil verspricht auÃerdem flotten E-Mail-Verkehr und schnelle Downloads. Leider beherrscht der E-Mail Client aber nur Mails bis zu 1 MB GröÃe. Die 2-Megapixel-Kamera knipst zudem nur durchschnittliche Fotos und versagt bei Dunkelheit völlig, da es kein Fotolicht gibt. Der Music Player spielt neben MP3s auch WMA Files ab und kann dank microSD-Slot auch ordentlich gefüttert werden. Die Karte muss aber selber gekauft werden.
Das Menü fällt dezent und klar gegliedert aus. Alles ist am richtigen Platz und somit gibt es keine fragenden Gesichter. Das Wählen der abgehenden Leitung geht mittels zweier separater Tasten ebenfalls locker von der Hand. Im Zusammenspiel mit der guten Tastatur eine rundum zufrieden stellende Vorstellung des US-Handys.
Das Technikkapitel absolviert das âcooleâ Handy leider nur unterdurchschnittlich. Die Stimmen kommen sehr blechern und verzerrt rüber, was auf Dauer nervt. Der stärkere der beiden Akkus hält im Testzyklus vier Tage durch, bei längeren Surfsessions ist auch mal bereits nach einem Tag Schluss.
Durch das parallele SIM Karten Management, auch im UMTS-Netz, ist das General Mobile DST 3G Cool ein absoluter Spezialist unter den Mobiltelefonen. Aufgrund einige Ausstattungs- und Technikmängel dürfte es schwer auf dem deutschen Handy-Parkett haben.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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