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Testbericht zum Sony Ericsson R306

Design/Verarbeitung:

Die Halbschweden haben mit der R-Kategorie eine neue Produktlinie eingeführt: Einsteiger-Handys mit ausgereiften Radio-Funktionen. Und die Musikalität sieht man dem R306 auch sofort an. Gleich fünf Tasten auf der Frontseite sorgen für die Handhabung des UKW-Radios und dem MP3-Player. Ansonsten präsentiert sich der Funker als peppig gestyltes Klapphandy, wahlweise in den Farben Weiß oder Schwarz. Die Qualität des Hartplastiks ist zwar nicht auf höchstem Niveau, doch die Verarbeitung ist recht präzise ausgefallen.

Ausstattung

Für gerade einmal 100 Euro bietet das R306 einen vernünftig geschnürtes Ausstattungspaket: Bluetooth. Freisprecher, alle wichtigen Organizer-Funktionen und eine Digitalkamera, die immerhin 1,3 Megapixel beherrscht. Rund 7 MB Speicherplatz sind bei diesem Triband-Gerät allerdings nicht die Welt.

Handhabung

Die kreisrunden Tasten und das Joypad sind allesamt ergonomisch einwandfrei ausgefallen. Die Reaktionszeiten könnten allerdings etwas besser sein. Das Display ist erwartungsgemäß nicht das Größte und recht grobpixelig, wodurch die Navigation ein wenig leidet. Die Menüführung ist dafür wieder einmal sehr anschaulich gelungen.

Ausdauer/Sprachqualität

Rund fünf Tage Rufbereitschaft sind für ein Einsteigergerät nur ein höchst durchschnittlicher Wert. Die oftmals ziemlich nuschelige Sprachqualität kann ebenfalls nicht überzeugen.

Fazit

Licht und Schatten liegen beim R306 recht eng beieinander. Während der Look und die Handhabung passen, werden die Multimedia-Anwendungen durch das Fehlen eines Speicherkarten-Slots gnadenlos ausgebremst. Die Technik befindet sich außerdem bestenfalls auf einem durchschnittlichen Niveau.

Stand 24.09.2008
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