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Donnerstag, 26. Juli 2012

Kabel Deutschland schränkt Filesharing auch für Bestandskunden ein

Nach einer Umstellung der allgemeinen Geschäftsbedingungen die sich auf die Verträge von Neukunden auswirkte, berichten nun Bestandskunden, dass die Geschwindigkeit von Filesharing-Verbindungen gedrosselt wird.

Wie das Online-Magazin Golem meldet, tauchen im Kundenforum von Kabel Deutschland in letzter Zeit vermehrt Kundenbeiträge auf, die darauf hinweisen, dass der Kabelanbieter auch bei Bestandskunden die Geschwindigkeit der Verbindung zu Filesharing-Sites wie Rapidshare und Netload, ab einem Übertragungsvolumen von 10 Gigabyte am Tag reduziert. Statt einer Bandbreite von maximal 100 Megabit pro Sekunde stehen den Kunden dann nur noch 100 Kilobit pro Sekunde zur Verfügung, eine Reduzierung um den Faktor Eintausend. Diese Regelung wurde bei einer Änderung der allgemeinen Geschäftsbedingungen im Mai 2012 eingeführt und ist damit Bestandteil aller ab diesem Zeitpunkt neu abgeschlossenen Verträge. Bestandskunden hingegen sollten von dieser Regelung eigentlich nicht betroffen sein.

Golem berichtet weiterhin, dass ein Unternehmenssprecher nicht ausschließen könne, dass von der Drosselung auch Bestandskunden betroffen seien. Insgesamt betreffe dies aber lediglich 0,1 Prozent aller Neu- und Bestandskunden. Für letztere wolle man gegebenenfalls individuelle Lösungen anbieten.

(kb) / Quelle: Golem



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