Nokias 6er-Modellreihe steht für klassisches Design und Businessfunktionen. Zumindest beim ersten Punkt widerlegt das 6080 dieses Klischee nicht. Der schlichte Formfaktor und das zeitlose Design im alt bewährten Barrenstil machen den smarten Finnen für eine breit gefächerte Zielgruppe attraktiv, zumal die Front auf Hochglanz poliert ist. Silberne oder goldene Akzente veredeln auÃerdem die Tastatur und die Verarbeitung des Finnen ist erstklassig.
Die inneren Werte des 6080 sind passabel. Dass der günstige Preis des Nordlings einige Ausstattungsfeatures gewissermaÃen ins Aus gedrängt hat, lieà sich dennoch nicht vermeiden. So befindet sich anstelle einer Bluetooth-Schnittstelle lediglich ein Infrarotport unter der Haube. Auch beim internen Speicher wurde der Rotstift angesetzt. Zwar beherbergt der Funker 16 MB, doch davon stehen gerade mal 4 MB zur individuellen Nutzung zur Verfügung. Selbst die Speicherkartenerweiterung fiel dem günstigen Preis zum Opfer. Die integrierte VGA-Kamera ist höchstens ein netter Zeitvertreib, denn um qualitative Fotos abzuliefern, ist sie denkbar ungeeignet.
Was die Handhabung des polierten Finnen betrifft, könnte diese nicht einfacher sein. Nokia verwendet nach wie vor auf seine alt bekannte Menüstruktur. Die Tasten des Barrenhandys sehen auÃerdem nicht nur edel aus, sie reagieren auch noch äuÃerst präzise und punktgenau.
Mit fast neun Tagen Dauerbetrieb erweist sich das 6080 als langlebiger Weggefährte. Die Sprachqualität ist in Ordnung, wobei aber sämtliche Outdoor-Gespräche durch ein leichtes Rauschen werden begleitet.
Technik, Handhabung und Design â prima! Doch der Verzicht auf Bluetooth und der eingeschränkte Speicherplatz machen diesen Prepaid-Funker ausschlieÃlich für die âNur-Telefoniererâ-Fraktion interessant.
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