Schritt für Schritt haben sich die Koreaner das Image eines noblen Handyherstellers erarbeitet. Dass sich ein günstiger Preis â in diesem Falle nur 129 Euro - und ein hochwertiges Erscheinungsbild dennoch nicht ausschlieÃen muss, beweist das angenehm flache und nur 80 Gramm schwere Klapphandy X200. Die Edelstahloptik unterstreicht zusätzlich das elegante Erscheinungsbild, wenngleich die Silberfront doch ein wenig steril anmutet. Trotz des geringen Budgets machten die Koreaner bei der Verarbeitung kaum Kompromisse. Sicherlich weisen höherpreisige Mobiltelefone einen dickeren Plastikpanzer auf, doch alle Bauteile wurden präzise zusammengefügt.
Bereits das fehlende AuÃendisplay macht klar, dass bei der Ausstattung nur kleinere Brötchen gebacken werden. So ist es auch kein Wunder, dass sich der Speicherplatz auf insgesamt ca. 2 MB beschränkt. Dank Triband ist der Besitzer immerhin auch Ãbersee nicht auf Telefonzellen angewiesen. AuÃerdem gehören eine Freisprecheinrichtung, ein ordentliches Organizerpaket und eine Infrarotschnittstelle zum knappen Inventar. Weitere Datenschnittstellen oder eine Kamera fehlen hingegen.
Die Bedienung des Klappis ist auch für Handy-Novizen schnell nachvollziehbar. Spielerisch navigiert man mit dem Steuerkreuz durch das aufgeräumte Menü. Dabei erfreut man sich auÃerdem an der präzisen Reaktion der Tasten, wenn man sich durch die wenigen Funktionen des X200 hangelt.
Aufgrund des geringen Resonanzkörpers klingen Stimmen eher verhalten und das Hintergrundrauschen lässt sich beim mobilen Talk auch nicht ignorieren. Mit gut vier bis fünf Tagen Rufbereitschaft liegt das X200 in punkto Akkuleistung immerhin im Durchschnittssektor.
Handliches Basis-Klapphandy für Nur-Telefonierer, das weitaus teurer aussieht, als es ist. Technisch leider nur durchschnittlich.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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