LG schaltet in den fünften Gang und verpasst dem Klapphandy eine Oberschale im Sportwagen-Look. Diese windschnittige Optik sieht sehr witzig aus, wenngleich der edel anmutende Look ein wenig verpufft, sobald man das F3000 in den Händen hält, denn der hohe Plastiktouch passt so gar nicht zum wertigen Antlitz. Auch das Innenleben bietet auffallende Rundungen, allen voran das âtaillierteâ Tastenlayout. Kleiner Gag am Rande: Auf Wunsch wird jede Eingabe mit einem abwechselnden Motorengeräusch begleitet â dieser Soundschnickschnack geht einem allerdings recht schnell auf den Geist.
Für rund 349 Euro darf man eine gehobene Portion Komfort erwarten. Beim F3000 steckt allerdings eher das Standardpaket unter der Motorhaube. Klar, das wirklich Wichtige GSM-Paket, das unter anderem Bluetooth, Diktiergerät, Freisprecheinrichtung, ein kleines Organizer-Paket sowie rund 32 MB Speicherplatz umfasst, ist vorhanden, aber auch nicht mehr.
Durch das leicht pixelige Display leidet ein wenig die Ãbersicht. Die Menüführung selbst ist allerdings weitestgehend logisch gestaltet worden. Was allerdings massiv stört, sind die langen Bedenksekunden, wenn man beispielsweise im SMS-Ordern oder im Adressbuch stöbert. Unverständlich ist ferner, warum LG eine antiquierte T9-Software verwendet, die kaum hilfreiche Shortcuts wie automatisches Kleinschreiben nach dem ersten groÃen Buchstaben.
Der Flitzer kommt bis zu fünf Tage nonstop ohne Boxenstopp aus. Die Verständigung ist auÃerdem weitestgehend frei von Nebengeräuschen, ausreichend laut und die Stimmen klingen durchaus natürlich.
Eine gute Idee leider nur halbherzig umgesetzt. Wenn LG schon einen auf edel macht, dann hätten die Koreaner auch höherwertigen Materialien sowie einen schnelleren Prozessor verwenden sollen.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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