Schon gewusst? Die Franzosen bringen zwar nicht für spektakuläre Handys bekannt, sind aber im Prepaid-Bereich hier zu Lande dermaÃen erfolgreich, dass sie in diesem Bereich zeitweise sogar die Pole Position vor Nokia und Siemens inne hatten. Schlicht, edel, weià - das V-76 ist ein weiterer typischer Sagem-Vertreter, wobei die Franzosen optisch auf den iPod-Trip gekommen zu sein. Der Materialmix ist leider nicht ganz so hochwertig wie das ÃuÃere. Ãffnet man die Rückseite, fällt schnell die auswechselbare Vorderseite aus dünnem Plastik aus der Halterung. Die Tastatur ist zudem recht wackelig.
Für knapp 300 Euro bietet der Franzose eine reichhaltige Ausstattungspalette: 1.3 Megapixel-Kamera, Bluetooth, MP3-Player, MiniSD-Wechselspeicher sowie eine Freisprecheinrichtung â da kann man nur schwerlich die Augenbraun hochziehen. Unschön ist allerdings, dass es keine Situationsprofile gibt und es sich bei den eingebauten Spielen allesamt nur um Demo-Games handeln â eine typische Vodafone/T-Mobile-Unart!
Die Handhabung leidet ein wenig durch zum Teil gut versteckte Menüpunkte, sprich der Aufbau wurde nicht gerade intuitiv gestaltet. Ebenfalls störend: Die automatische Tastatursperre lässt sich nicht deaktivieren. Die Tastatur selbst lässt sich aber einwandfrei bedienen.
Mit sechs bis sieben Tagen Rufbereitschaft hat das V-76 sehr viel Stehvermögen. Stimmen klingen allerdings leider grell-metallisch, sind dafür aber immerhin sehr laut.
Sagem-Handy mit den hinlänglich bekannten Stärken und Schwächen, unter dem Strich aber mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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