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Testbericht zum HTC Wildfire

Design/Verarbeitung:

Mit diesem PDA-Phone möchte HTC beweisen, dass auch unter 300 Euro das volle Smartphone-Erlebnis möglich ist. Schön, dass das Wildfire deutlich wertiger aussieht, als der attraktive Preis vermuten lässt. Das nahezu tadellos verarbeitete PDA-Phone macht durch die Metall-Applikationen im schicken Bronzeton optisch sogar einiges her. Die Frontseite sieht durch die drei Sensortasten und einem dezenten optischen Trackball zudem edel und aufgeräumt aus.

Ausstattung

Erfreulicherweise ist auch das Komfortpaket prall gefüllt. Bluetooth, HSDPA, W-LAN, reichlich Organizer-Funktionen, eine ordentliche 5-Megapixel-Kamera und sogar ein GPS-Empfänger – allerdings ohne einen aktiven Routenplaner - stecken unter der Haube. Eine Spezialität sind aber vor allem die Qualitäten im Bereich Soziale Netzwerke. Durch die App Friend Stream managt der Nutzer auf Wunsch parallel mehrere Konten, wie Facebook, Twitter oder Flickr. Gespart wurde lediglich beim Speicherplatz, denn rund 151 MB sind heutzutage schnell verbraucht. Wer mehr braucht, muss sich daher eine microSD-Speicherkarte zulegen.

Handhabung

Auch das TFT-Display offenbart Sparmaßnahmen, denn im direkten Vergleich zu aktuellen Topmodellen ist die Abbildung recht blass und insbesondere Fotos sehen mitunter pixelig aus. Gemanagt wird das Wildfire durch Android 2.1, was man dem Funker aber nicht sofort anmerkt, da HTC die eigene Nutzeroberfläche Sense drüber gestülpt hat. Das Tandem sorgt für eine weitestgehend gelungene Handhabung, zumal auch Multi-Touch-Eingaben und ein flottes, kinetisches Scrolling unterstützt werden. Praktisch: Facebook & Co Einträge werden auf Wunsch automatisch in das Adressverzeichnis integriert – inklusive aller Fotos. Auch das Surfen im Internet klappt reibungslos, wobei allerdings die Lesbarkeit durch die mäßige Display-Qualität nicht optimal ist.

Ausdauer/Sprachqualität

Die Akkuleistung ist ebenfalls bestenfalls durchschnittlich, denn selbst bei dezenter Nutzungsintensität sind nicht mehr als vier volle Tage am Stück drin. Bei Telefonaten hat der Taiwanese mit den üblichen Problemen zu kämpfen: der typische metallische Blechdosen-Klang. Der hält sich bei stabilen Verbindungen glücklicherweise in Grenzen und Nebengeräusche sind die absolute Ausnahme. Abgesehen von einer leichten Schwäche im D-Frequenzband ist das Wildfire ein rundum solider Funker.

Fazit

Starke Leistung der Fernöstler! Das Gesamtpaket ist trotz eher mäßiger Displayqualität ein absoluter Preisbrecher, der weltweit sicherlich viele Fans finden dürfte, zumal auch die Optik auf ganzer Linie überzeugt und das trendige Thema Soziale Netzwerke optimal bedient wird.

tarifecheck.de / UR

Stand 27.02.2012
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