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Testbericht zum Nokia 2710

Design/Verarbeitung:

Das nennt man einen Kampfpreis: Für gerade einmal 129 Euro bietet dieses GP-Handy sogar ein komplettes Car Kit. Dieser Finne ist optisch derart klassisch und schlicht gestylt, das eine Verwechslung mit anderen Modellen schnell passiert. Die Verarbeitungsqualität ist dafür aber professionell gelungen.

Ausstattung

Beim Komfort sticht sofort das komplette Car Kit ins Auge, das in Kombination mit Nokia Maps 2.1 und einer 2 GB microSD-Karte eine vollwertige und weitestgehend kostenlose Navigation erlaubt, was angesichts des lautstarken Freisprechers auch gut klappt. Ansonsten handelt es sich um ein unspektakulär ausgestattetes GSM-Barrenhandy mit einer 2-Megapixel-Kamera, die bestenfalls als Spielerei durchgeht.

Handhabung

Bei der Gestaltung der Tastatur und dem Joypad gingen die Macher auf Nummer sicher. Das quadratische Joypad weist zwar einen präzisen Druckpunkt auf, ist aber eine Idee zu klein und scharfkantig ausgefallen. Außerdem grenzen die Steuertasten unmittelbar am Pad an. Vor allem der kleine GPS-Knopf wird im Eifer des Gefechts schnell mal erwischt. Auch die Zahlentastatur besticht durch einen schnörkellosen Look, was für den Umgang aber in der Regel eher besser ist. Tastenhub und Präzision sind gut gelungen, insgesamt könnten die Drücker aber eine Spur größer sein.

Ausdauer/Sprachqualität

Die Rufbereitschaft hat sich bei fünf bis sechs Tagen eingependelt, was für ein GSM-Handy keine Glanzleistung ist. Auch die Sprachqualität ist bestenfalls durchschnittlich. Häufig klingt der Gesprächspartner metallisch, bisweilen sogar leicht verzerrt. Zudem könnte der Lautsprecher mehr Dampf liefern.

Fazit

Trotz öder Optik ist das 2710 ein absoluter Preishit, denn derzeit gibt es kein preiswerteres Navigationshandy mit einem vollständigen Car Kit.

Stand 08.07.2010
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