XpressMusic und Touchscreens scheinen bei Nokia immer mehr eine feste Ehe einzugehen. Jüngstes Beispiel ist dieser GSM-Vertreter. Das 5530 ist der kleine Bruder vom 5800, und sieht daher dem derzeitigen Topmodell sehr ähnlich. Schwarzer Korpus mit wahlweise blauen oder roten Applikationen, leichte Rundungen, kaum Tasten auf der Front â der typische Touchscreen-PDA-Look mit einem jugendlichen Anstrich also. Bis auf die klapprige Taste zur Displaysperre ist alles solide verarbeitet.
Gegenüber dem 5800 XM fehlen vor allem das schnelle 3G-Netz sowie ein GPS-Empfänger. Immerhin ist aber die W-LAN-Schnittstelle für den flotten Datenbetrieb geblieben. Ansonsten bietet es ein gutes Multimedia-Programm mit Radio und einer soliden 3,1-Megapixel-Kamera, wobei aber vor allem die musikalischen Qualitäten hervorstechen. Dank einer 4 GB-microSD-Speicherkarte sind dem auditiven Spaà kaum Grenzen gesetzt.
Das kinetische Scrollen per Finger oder Eingabestift klappt recht zügig und präzise, ohne aber das Niveau und die Intuivität des iPhones zu erreichen. Wenn man die Tastatur als MaÃstab nimmt, gelingen einige Basisfunktionen, wie der simple Auf- und Anruf eines Kontaktes nicht so schnell. Durch die zahlreichen Personalisierungsmöglichkeiten kann der Finne aber wieder viel Boden gut machen.
Bei der Akkuleistung fällt auf, dass der Stromspender bei intensiver Belastung allzu schnell in die Knie geht (zwei Tage). Bei moderater Nutzungsintensität sind es immerhin drei bis vier Tage. Bei Telefonaten kann dafür die Sprachqualität überzeugen. Stimmen klingen in beide Senderichtungen recht klar und natürlich, und Nebengeräusche halten sich vornehm zurück.
Als Musikhandy kann das Nokia 5530 XpressMusic rundum überzeugen. Schade nur, dass das Touchscreen-Bedienungskonzept kleinere Schwächen hat ist und die Akkuleistung nicht die beste ist.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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