Green IT: Samsung bringt das erste Handy mit einer integrierten Solarzelle auf dem Markt. Und die erstreckt sich über die komplette Rückseite des Handys. Die gummierte Oberschale des optisch überaus schlichten Candybar-Funkers macht klar, dass das E1107 vor allem für den Outdoor-Einsatz konzipiert. Entsprecht robust, rustikal fällt die Verarbeitungsqualität aus.
Gerade einmal 109 Euro verlangt Samsung für den Solarfunker. Entsprechend mager fällt der Komfort aus. Das Display ist klein und ziemlich grobpixelig, die Digitalkamera fiel der groÃen Solarzelle zum Opfer und von Breitbandschnittstelle á la UMTS ist nicht zu denken. Immerhin bietet es dafür eine nützliche Taschenlampe sowie ein UKW-Radio.
Erster Schwachpunkt des E1107 ist das mickrige Guckloch, das wahrlich keinen guten Ãberblick gewährt. Die gummierten Tasten, vor allem das Steuerkreuz sind zudem recht schwerfällig, wobei der Druckpunkt aber recht präzise ausfällt. Schon alleine wegen des überschaubaren Inventars geht die Menüführung schnell ins Blut über.
Die Solarzelle soll das Handy unter guten Bedingungen bei einer Stunde Sonneneinstrahlung mit ausreichend Energie für bis zu zehn Minuten Gesprächszeit versorgen. Mag sein, Fakt ist auf alle Fälle, dass dieser Solarfunker auch ohne die Akkuzelle über reichlich Atem verfügt. Während der Testphase war nach einer Woche noch nicht Schluss. Die Sprachqualität ist hingegen eher dürftig. Auffällige Nebengeräusche sind zwar nicht zu beklagen, aber Stimmen klingen auffallend metallisch.
Für das erste Handy mit einer integrierten Solarzelle ist das E1107 erstaunlich schlicht ausgefallen, dem abgesehen von diesem Extra-Stromspender ist dieses Candybar-Handy nur für die Fraktion der Nur-Telefonierer geeignet. Davon soll es aber bekanntlich immer noch viele geben.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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