Günstige Text-Maschinen scheinen In zu sein. Nun bringen auch die Finnen ein Handy mit Qwertz-Tastatur auf dem Markt. Rein äuÃerlich könnte der Finne fast als ein N-Serie-Gerät durchgehen. Trotz des relativ kleinen Formats wirkt das 6760 recht wuchtig, was an der seitlich ausfahrbaren Volltastatur liegt. Die Linse der 3-Megapixel-Kamera liegt zudem ungeschützt auf dem Rücken des Sliders. Alles in allem kann die Verarbeitung zwar überzeugen, doch das häufige Manko der etwas wackeligen Bauweise der Slidermechanik hat Nokia auch bei diesem Handy nicht optimal in den Griff bekommen.
Das Display eignet sich für einfache Handys sicher perfekt. Für ein Smartphone wäre âein wenig mehrâ jedoch besser gewesen, um auch alle Möglichkeiten der Internet-Darstellung optimal ausschöpfen zu können. W-LAN gibt es leider nicht, sodass HSDPA die schnellste Datenbahn ist. Längere Wartezeiten beim Surfen im WWW sind somit keine Seltenheit. Neben 100 MB internem Speicher spendieren die Finnen dem 6760 noch eine 2 GB Speicherkarte und ein âUSB-Kabelchenâ. Kabelchen, weil die 20 cm kurze Leitung für einen PC-Tower viel zu knapp bemessen ist.
Viel Liebe haben die Finnen in die Qwertz-Tastatur gesteckt. So bieten die Drücker eine angenehme GröÃe und reagieren zudem flott. Auch die Menüführung erscheint logisch, nachdem eine kleine Eingewöhnung in die Tiefen der Untermenüs erfolgt ist.
Die Sprachqualität punktet durch einen anständigen Klang mit minimalen Störsequenzen im Hintergrund. Die Rufbereitschaft ist mit gut fünf Tagen Betriebsleistung für ein Gerät mit Smartphone-Ansprüche ausreichend gut.
Auf dem Papier ist das Nokia 6760 slide zwar ein Smartphone, doch wenn man hinter die Fassaden blickt, fehlen im Business-Sektor doch einige Funktionen. Für preisbewusste Vielschreiber ist dieser Finne aber dennoch interessant.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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