Wie gut gelingt das Walkman-Feeling in der untersten Preisklasse? Sony Ericsson bringt einen entsprechenden Funker in den Handel. Plastik so weit das Auge reicht â die Halbschweden mussten beim Slidermodell ganz offensichtlich beim Materialeinsatz sparen, um den niedrigen Preis ermöglichen zu können. Selbst die Slidermechanik hat Bekanntschaft mit dem Sparfuchs gemacht. Alles in allem läuft sie zwar recht passabel, rastet aber nicht selbstständig ein. Trotz des absoluten PVC-Ãberschusses ist das W205 dennoch recht stoÃfest und ordentlich verarbeitet.
Im Inventar befindet sich nebst einer ansehnlichen 1,3 Megapixel-Kamera inklusive Videofunktion, der obligatorische MP3-Player samt Headset und mickrige 5 MB Speicherplatz. Zwar waren die Hersteller so freundlich, an eine Speicherkartenerweiterung zu denken, diese liegt aber nicht im Karton. Will man also den vollen Umfang des Funkers ausschöpfen, ist man quasi gezwungen, den eigenen Geldbeutel nochmals zu strapazieren.
Die Bedienung des Schiebefunkers ist ziemlich unkompliziert. Das Menü ist recht gut durchdacht und simpel strukturiert. Die gummierten Tasten reagieren zudem präzise und sind bequem erreichbar.
Auf technischer Seite zeigt Sony Ericsson noch einmal seine Erfahrungen und spendiert eine angenehme Akustik, die zu längeren Telefonaten animiert. Mit einer guten Woche Dauerbetrieb liefert das W205 ebenfalls eine gute Performance ab und schlieÃt die Akte âTechnikâ mit einer insgesamt zufrieden stellenden Leistung.
109 Euro sind für ein Walkman-Handy tatsächlich ein äuÃerst überschaubarer Betrag, doch ein Musikhandy mit derart wenig Speicherplatz anzubieten, ist gelinge gesagt ein Witz. Ansonsten präsentiert sich der Funker als rundum gelungenes GSM-Handy.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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