Das R deutet es schon an: Dieses Prepaid-Handy hat sich vor allem auf den Radiogenuss spezialisiert. Zur Optik: Im Falle des R300 erinnert sie stark an eine Cyber-shot-Digitalkamera. Nur befindet sich anstelle des Objektivs ein überdurchschnittlich groÃer Lautsprecher. Ansonsten ist die Kehrseite des R300 recht âplastischâ. Die Front im Metall-Look hingegen vermittelt einen hochwertigen Eindruck und macht den Funker robust.
Beim Inventar haben sich die Skandinavier in erster Linie auf die Radiofunktionen konzentriert. Ein MP3-Player ist zwar vorhanden sowie auch eine VGA-Kamera, deren Ergebnisse jedoch zu wünschen übrig lassen. Doch wohin mit den Daten? 8 MB interner Speicher sind für einen Entertainer eher mangelhaft. Nicht mal ein Speicherkarten-Slot merzt diesen Mangel aus. Weitere Ausstattungsmerkmale sind nicht zu vermelden.
Zur Bedienung des Radios dienen zahlreiche Tasten auf dem Rücken und seitlich am Telefon. Dabei verrichten alle â inklusive der Fronttastatur â einen hervorragenden Dienst. Das Steuerkreuz fällt aber leider recht scharfkantig aus. Die Menüführung ist gewohnt gut illustriert und weitestgehend intuitiv.
Knappe sechs Tage Dauerbetrieb sind vertretbar, die sich selbstverständlich bei intensiver Radionutzung aber stark verkürzt. Die Sprachqualität hingegen ist speziell bei Telefonaten in Mobilfunknetzen teilweise recht schwammig und somit klar verbesserungswürdig.
Die Idee, sich vor allem auf Radionutzung zu spezialisieren, ist im Prepaid-Bereich durchaus ungewöhnlich. Grundsätzlich ist das R300 ein gutes Einsteigergerät, das allerdings bislang von den Netzbetreibern ignoriert wird.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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