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Testbericht zum Benq Siemens ME75

Design/Verarbeitung:

Outdoor-Handys gehören bereits seit Jahren zum festen Repertoire der Münchner-Handyschmiede. Auf der Plattform des C75 basierend, aber deutlich schlanker als das M75, passt das ME75 locker in die Hemdtasche - und das bei gerade mal 95 Gramm Lebendgewicht. Die Verarbeitung ist dank der Robustheit tadellos und nicht zu beanstanden. Selbst die Rückschale sitzt bombenfest und übersteht garantiert einen Fenstersturz.

Ausstattung

Beim Komfortpaket schmerzt die fehlende Bluetooth-Schnittstelle. Ansonsten lässt sich mit dem Gebotenen durchaus leben. Das Display zeigt 65.536 Farben an, besitzt aber die typische Auflösung von nur 132 x 176 Pixel. Die VGA-Kamera erreicht Schnappschussniveau und reicht für den MMS-Versand dicke. Zahlreiche Organizerfunktionen, der E-Mail-Client und eine Infrarotschnittstelle versprühen einen Hauch Business, was für den Großteil der anvisierten Zielgruppe völlig ausreichen dürfte. Etwas klein dimensioniert ist allerdings der nicht erweiterbare 10 MB-Speicher.

Handhabung

Die Bedienung ist im Großen und Ganzen recht einfach, nur der zu kurz geratene Joystick hemmt des Öfteren die schnelle Navigation. Parktisch: Alle Öffnungen des ME75 können durch die mitgelieferten Stöpsel wasserfest verschlossen werden und dienen im Falle der Kameralinse auch als wirksamer Kratzschutz.

Ausdauer/Sprachqualität

Im Technikkapitel überzeugt der robuste Begleiter durch seine Ausdauerleistungen. Knapp 160 Stunden Rufbereitschaft sichern in der Wildnis den Kontakt zur Außenwelt. Die Sprachqualität punktet zudem durch Klarheit, auch wenn manchmal der dumpfe Klang zu bemäkeln ist.

Fazit

Als preisgünstige und handlichere Alternative zum M75 durchaus empfehlenswert.

tarifecheck.de / UR

Stand 29.09.2008
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