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Testbericht zum Nokia 5800 XpressMusic

Design/Verarbeitung:

Was lange währt, wird endlich gut? Erst 2009 bringt Nokia endlich das erste Mobiltelefon mit Touchscreen auf dem Markt. Nokia selbst bezeichnet das Gerät mit dem XXL-Touchscreen als ein „Monoblock“-Handy. Wie es sich für ein jugendlich-gestyltes XpressMusic-Gerät gehört, gibt es das 5800 in drei peppigen Farben und ohne jegliche scharfe Kanten. Die konsequente 1-Knopf-Politik von Apple bietet der PDA nicht, denn auf Tasten für eine Rufannahme bzw. –Beendigung wollten die Macher nicht verzichten. Insgesamt macht das 5800 einen durchaus schicken und hochwertigen Eindruck, was auch an der makellosen Verarbeitung liegt.

Ausstattung

Das 5800 bietet Multimedia vom allerfeinsten! Das fängt bereits beim geräumigen TrueColor-Display im 16:9-Breitbildformat und einer beeindruckenden Auflösung von 640 x 360 Pixel an. Musikalisch ist ebenfalls alles im dunkelgrünen Bereich. Der Player ist opulent ausgestattet, dank 3,5-mm-AV-Anschluss können normale Kopfhörer angeschlossen werden und der Sound über die integrierten Stereo-Lautsprecher ist schlichtweg sehr gut.. Selbst bei weiterem Stöbern in der Inventarliste, muss man schon nach Lücken intensiv suchen. GPS-Navigation ist mit Nokia Maps 2.0 vorhanden, W-LAN-Spots können genutzt werden, Organizer-Funktionen gibt es in reichhaltiger Auswahl und dank einer 8 GB microSD Speicherkarte meldet der Finne auch nicht so schnell Verdauungsschwierigkeiten. Über Komfortfunktionen wie Sprachwahl/-steuerung, Stereo-Bluetooth oder UKW-Radio muss da nicht mehr großartig sprechen.

Handhabung

Die Finnen haben sich merklich Gedanken gemacht, die Handhabung möglichst reibungslos zu gestalten. Besonderes Merkmal: Um Eingaben umzusetzen, muss man fest auf eine Tastenfläche drucken, bzw. oftmals wiederholt auf einen Menüpunkt treffen – einen um ihn anzuvisieren, ein zweites mal, um den Befehl durchzuführen. Außerdem gibt es bei jeder Eingabe eine taktile Rückmeldung in Form einer leichten Vibration. Durch dieses Konzept wird zwar einerseits der Menüfluss etwas gebremst, auf der anderen Seite funktioniert das Durch scrollen von langen Listen so nahezu „unfallfrei“. Das Blättern in Listen geht außerdem recht schnell vonstatten. Ebenfalls positiv: Einige Gestensteuerungen des iPhone, beispielsweise beim Blättern im Fotoalbum wurden vom iPhone übernommen. Eine zweite, erfreuliche Besonderheit sind die variablen Eingabemöglichkeiten. So können Eingaben wahlweise über den Finger, einem Eingabestift sowie über ein beigelegtes Plektrum erfolgen. Texten kann der Nutzer außerdem wahlweise per Handschrifterkennung oder via QWERTZ-Tastatur in zwei Größen.

Ausdauer/Sprachqualität

Die Akkuleistung ist uneingeschränkt gut, denn selbst bei höherer Nutzungsintensität muss das Netzteil erst wieder nach drei Tagen aktiv werden. Vier bis fünf Tage Rufbereitschaft sind somit keine Utopie. Bei der Verständigung ziehen einige Finnen aus der N- oder E-Serie jedoch locker am 5800 vorbei. Zwar treten Nebengeräusche eher selten auf, doch der berüchtigte Blechdosenklang kann dieser Monoblock nicht komplett verhindern. Allerdings behindern der metallische Klang und die insgesamt etwas zu leise Übertragung nicht die Telefonate.

Fazit

Das 5800 bietet zwar nicht die die Touchscreen-Finessen eines iPhones, sammelt dafür aber reichlich Pluspunkte was die Multimedia-Ausstattung angehen. Für einen empfohlenen Verkaufspreis von gerade einmal 395 Euro, ist dieses opulent ausgestattete Xpress Music-Handy ein echtes Schnäppchen.

tarifecheck.de / UR

Stand 13.03.2009
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