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Mittwoch, 27. August 2014

Kostenoptimiert telefonieren: Tipps zur Wahl des Handytarifs

Tarife sind zwar günstiger und deutlich transparenter geworden und dennoch kann man bei der Tarifwahl nach wie vor schnell kostspielige Fehler machen, zumal sich der Tarifdschungel immer schneller wandelt.

Hand aufs Herz: Kennen Sie Ihren eigenen Tarif? Auch heute gibt es immer noch Mobilfunknutzer, die bereits Probleme haben ihren Netzbetreiber bzw. Provider zu nennen – und das kann teure Konsequenzen haben. Denn nur wer seinen Tarif gut kennt kann ihn optimal nutzen und gezielt optimieren. Gerade letzteres sollte man auch regelmäßig machen, denn der Tarifdschungel unterliegt, bedingt durch den großen Konkurrenzdruck, einer stetigen preislichen Abwärtsspirale, sodass bereits ein frisch abgeschlossener Vertrag schnell wieder überteuert sei kann. Die sicherlich wichtigste Faustregel daher: Spätestens alle sechs Monate die Tarif-Landschaft wieder checken und die angebotenen Konditionen mit denen des eigenen Mobilfunktarifs vergleichen.

Basisarbeit: Nutzungsverhalten richtig einschätzen

Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, als man sich noch mit komplizierten Tarifmodellen mit unterschiedlichen Minutentakten herumschlagen musste, bei denen es sogar noch eine Unterscheidung zwischen Werktagen und Wochenenden gab. Das Zauberwort der letzten Jahre lautet nämlich „Flatrate“, wobei interessanterweise kaum noch einer den deutschen Begriff dafür kennt…

Wie dem auch sei, trotz mehrerer Flatrates für Telefonate oder SMS-Nachrichten in vielen aktuellen Tarifen sollte man sich vor Vertragsabschluss nach wie vor die Frage stellen, welches Nutzungsverhalten man überhaupt hat, um das preisliche Optimum zu ermitteln.

Zur Orientierung nachfolgend die entscheidenden Kriterien:

  1. Wie lange telefonieren Sie im Durchschnitt und in welche Netze?
  2. Wie viele Nachrichten versenden Sie?
  3. Wie häufig nutzen Sie mobiles Internet?
  4. Wie häufig möchten Sie Ihr Mobiltelefon auch im Ausland nutzen?

Mit einem Tarifrechner im Internet erhält man abhängig vom eigenen Nutzungsverhalten aktuelle Tarifangebote sortiert nach monatlichen Kosten angezeigt. Hat man einzelne Handytarife näher ins Auge gefasst und ist sich nicht sicher welcher der Tarife besser geeignet ist, bietet ein Tarifvergleich durch eine Gegenüberstellung oftmals gute Ansatzpunkte, die einem die Entscheidung erleichtern.

Laufzeitvertrag oder Prepaid?

Eine weitere grundsätzliche Frage bei der Vertragswahl ist, ob ein Laufzeitvertrag oder ein Tarif nach dem Prepaid-Abrechnungsverfahren besser geeignet ist, denn beide Tarifmodelle weisen ihre Vor- und Nachteile auf:

Laufzeitvertrag
+ Inkludiert mehr Flatrates
+ Einfache Handhabung
+ Subventionierte Mobiltelefone bei Vertragsabschluss/-verlängerung

− 2jährige Vertragsbindung
− Monatsgebühr

Prepaid
+ Keine Vertragsbindung
+ Man bezahlt nur für genutzte Leistung
+ Ideal für Vertragsunmündige (unter 18 Jahre)

− Weniger Flatrates
− Viele Telefonate mit Minutentaktung
− Regelmäßiges Aufladen des Guthabens notwendig

Es ist zudem ein offenes Geheimnis , dass Prepaid gerade für Verbraucher interessant ist, die aktuell in finanziellen Schwierigkeiten stecken, denn ein Vertragsabschluss setzt bekanntlich eine gesunde Bonität voraus. Wichtig gerade bei Prepaid: Da bei diesem Tarifmodell Flatrates eher die Ausnahme sind, sollte man unbedingt das Netz wählen, in denen der Großteil der Freunde und der Familie telefoniert, denn teilweise sind netzinterne Gespräche deutlich günstiger oder sogar kostenlos. Diese Strategie kann auch noch bei Laufzeitverträgen helfen, die Monatsgebühr kräftig zu drücken.

Vorsicht bei Vielsurfern

Der Begriff „Datendrosselung“ geistert bis heute durch die Schlagzeilen, was auch daran liegt, dass diese Thematik rechtlich fragwürdig ist. Hinter dem Begriff steckt die Tatsache, dass selbst beim Abschluss einer Datenflatrate ab einer bestimmten Datenmenge die Bandbreite bis Monatsende deutlich gesenkt wird. Insofern ist diese Flatrate ein Sonderfall, über den sich Verbraucher bei Vertragsabschluss besonders viele Gedanken machen sollte. Die meisten Anbieter sprechen offen darüber, ab welchem monatlich verbrauchtem Datenvolumen die Bremse angezogen wird. Faustregel: Je tiefer Sie in die Tasche greifen, desto höher ist die uneingeschränkte Daten-Flatrate. Sollten Sie also zu den Nutzern gehören, die unterwegs regelmäßig Videos auf Facebook genießen möchten, sollten Sie besser mehr in den Monatsbeitrag investieren, denn ansonsten ist der Ärger vorprogrammiert. Auch in der Prepaid-Landschaft setzen sich immer mehr (kleinere) Daten-Flatrates durch. So bietet E-Plus beispielsweise einen Tarif an, der speziell auf eingefleischte WhatsApp-Nutzer zugeschnitten ist. Vergleichen lohnt sich daher gerade in diesem Falle sehr.

Bedeutet billig gleich Servicewüste?

Täglich werden wir zwar mit Billig-Angeboten förmlich überrollt – doch aufpassen! Hinter vielen verführerischen Angeboten verstecken sich kleine Stolperfallen. Gerade kleinere Provider sind nämlich nur über eine teure Hotline telefonisch erreichbar – wenn überhaupt. Beachten Sie außerdem das Kleingedruckte, denn oftmals lauern auch anderswo hohe Kosten, beispielsweise bei einem Vertragswechsel. Zum Teil geradezu unverständlich horrende Kosten gibt es leider auch bei renommierten Anbietern, die beispielsweise bei einer Lastschriftrückgabe richtig zulangen oder Kunden ohne Vorwarnung mit sofortiger Wirkung aus einem Vertrag werfen, wenn der Kunde ihrer Meinung nicht mehr die notwendige Bonität aufweist. Von diesen und einigen Abstrichen im Bereich Service einmal abgesehen, bieten jedoch gerade die Discounter mittlerweile äußerst Interessante Angebote.

(TarifeCheck / U. Schneider)

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