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Mittwoch, 27. Mai 2015

Kurzratgeber zu Displays bei Tablet-PCs und Smartphones

In Smartphones und Tablets werden verschiedene Display-Arten verbaut. Dieser Artikel bietet einen kurzen Überblick über die gängigsten Technologien und deren Vorteile.

Gerade in der Welt der Mobiltechnologie finden seit mehreren Jahren bis zum heutigen Tag rapide Verbesserungen statt. Dies gilt bei den mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablet-PCs besonders für das Display, welches durch die Touchscreen-Technologie für viele User den wichtigsten Bestandteil darstellt. Wie sind die unterschiedlichen Bildschirmtypen hierbei zu charakterisieren?

LCD

Den Begriff LCD haben die meisten Menschen, die mobile Endgeräte besitzen, bereits gehört. Er steht für die Bezeichnung Liquid Crystal Display. Dies bedeutet auf Deutsch Flüssigkristallbildschirm. Die Kristalle ändern die Polarisationsrichtung des Lichts. Dies lässt sich durch die gezielte Zuführung von elektrischem Strom steuern. Die Flüssigkristallbildschirme sind aus selbstständigen Elementen, welche ihre Transparenz verändern, produziert. Dies geschieht, während von hinten Filter die Polarisation erledigen und Licht hindurchscheint. Auf modernen Displays, also etwa bei mobilen Endgeräten, Kameras oder Flachbildfernsehern, sind die erwähnten Elemente in Rastern gleichmäßig als Pixel angeordnet.

TFT, AMOLED, IPS, TN: Welche Technik steckt hinter den Display-Bezeichnungen?
TFT, AMOLED, IPS, TN: Welche Technik steckt hinter den Display-Bezeichnungen?
Bildquelle: Oleksiy Mark – Fotolia.com (#74408467)

TFTs und AMOLEDs, Full HD

Die Entwicklung in der Bildschirmtechnik steht nicht still. So wurden Dünnschichttransistoren entwickelt. Diese werden im Englischen als Thin Film Transistors, abgekürzt TFT, bezeichnet. Die Dünnschichttransistoren dienen dazu, die eingangs erwähnten Flüssigkristalle besser anzusteuern. In den letzten Jahren werden jedoch Bildschirme aller Art, welche mit TFTs reguliert werden, auch als AMOLEDs bezeichnet. Dies steht für Active Matrix Organic Light Emitting Diodes, zu Deutsch Aktivmatrix mit organischen, Licht abstrahlenden Dioden. Über AMOLED-Bildschirme verfügen heutzutage einige sehr bekannte Modelle international agierender Anbieter. Beispiele hierfür sind die Reihen Sony Xperia oder Samsung Galaxy. Dass sich die Technologie durchgesetzt hat, zeigt sich daran, dass auch renommierte Elektrodienstleister wie Arlt.com Geräte mit dieser Technologie anbieten. Mittlerweile werden die von Fernsehbildschirmen bekannten HD- oder Full-HD-Typen auch für mobile Endgeräte angeboten. Hier muss jeder selbst entscheiden, was er erwartet. Jedoch steht für Experten fest, dass aufgrund der viel kleineren Bildschirmdiagonale weitere Verfeinerungen der Optik vom menschlichen Auge nicht mehr deutlich wahrnehmbar sind.

Vorteile und Bezeichnungen der neuen Technologie

Der Vorteil bei der Aktivmatrix ist, dass die organischen Leuchtdioden (auch OLEDs genannt), keine Farbfilter brauchen. Auch die Hintergrundbeleuchtung fällt weg. Die Pixelkolorierung findet durch die Stromweiterleitung statt und wird modifiziert durch die TFTs. Es finden sich einige Unterschiede zwischen herkömmlichen LCD-Bildschirmen und den AMOLED-Displays: Durch die fehlende Hintergrundbeleuchtung wirkt insbesondere das Schwarz satter. Es können fließende und schnelle Bewegungen, beispielsweise in Videoclips oder bei Spielen, flüssiger und mit intensiverer Farbwirkung dargestellt werden. Dies ist möglich, da jeder Dünnschichttransistor einzeln angesteuert werden kann. Nun gibt es verschiedene Namenszusätze für die genannten, modernen Bildschirme: Man spricht von

  • Super AMOLED,
  • Super AMOLED Plus oder
  • HD AMOLED.

Die Bezeichnungen sind gesetzlich geschützte Bezeichnungen der Anbieter. Sie besitzen eine unterschiedliche Zahl von Subpixeln. So ist es möglich, je nach Wunsch schärfere oder weichere Bilder zu liefern. Insgesamt liegt der Stromverbrauch aller AMOLED-Typen niedriger. Jedoch machen seit Jahren Experten darauf aufmerksam, dass OLED-Bildschirme eine geringere Lebensdauer aufweisen.

IPS, TN, MVA

Flachbildschirme mit IPS-Technologie sind zwar etwas teurer. Sie bieten jedoch auch einige Vorteile, welche insbesondere für darstellungsabhängige Berufsgruppen relevant sind. Hier kann man beispielsweise Designer aller Art oder Fotografen anführen. Die Abkürzung steht für In-Plane Switching. Dies bedeutet übersetzt, dass man auf gleicher Ebene hin- und herschalten kann. Im Gegensatz zu anderen Panel-Typen ist vor allem die Unabhängigkeit vom Blickwinkel zu nennen. So müssen Menschen, die damit arbeiten, den Bildschirm zu keinem Zeitpunkt anpassen. Allerdings ist für In-Plane Switching mehr Stromzufuhr nötig. Für einen höheren Preis kann man jedoch schon seit einiger Zeit LED-beleuchtete IPS-Bildschirme erwerben. Darüber hinaus ist die hohe Präzision bei der Darstellung der Farben zu nennen, die lebendig und kräftig wirkt. Ein weiterer, häufig von Usern beklagter Wehmutstropfen bei den IPS-Displays ist jedoch, dass sie lange Reaktionszeiten aufweisen. So reagieren andere Panels beispielsweise binnen zwei Millisekunden. IPS-Bildschirme benötigen hier jedoch mindestens fünf Millisekunden. Weitere weit verbreitete Displaytypen sind Twisted Nematic (TN), welcher günstiger und schneller ist, jedoch keinen hohen Betrachtungswinkel aufweist sowie MVA (Multi Vertical Alignment), welcher zwar im Vergleich zu TN-Panels höhere Einblickwinkel erlaubt, jedoch Helligkeits- und Kontrastschwankungen aufweisen kann.

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