Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Ein Vorteil der Prepaid-Karten, die Möglichkeit anonym zu telefonieren, gehört möglicherweise bald der Vergangenheit an. Es gibt bereits einen Gesetzentwurf, dass auch beim Kauf von Prepaid-Karten, eine Käuferidentifizierung durch eine sogenannte Nationalregisternummer stattfinden soll. Dennoch bleiben einige Vorzüge im Vergleich zu Festverträgen bestehen.

Um mobil telefonieren zu können, SMS-Nachrichten zu schreiben und auch mobil online sein zu können, braucht man entweder einen Mobilfunkvertrag oder eine entsprechende Prepaid-Karte. In Anbetracht erschreckender Marktrecherchen, die der NDR online veröffentlicht hat und bei denen deutlich wurde, dass eine Probandin in fünf von acht Fällen bei Abschluss ihres Mobilfunkvertrags falsch beraten worden wäre, werden Prepaid-Angebote immer attraktiver. Diese binden Kunden meist nicht über einen langen Zeitraum bzw. sind nicht mit monatlichen Kosten verbunden, die via Rechnung übermittelt für Manchen durchaus eine Überraschung darstellen könnten. Wie der Name nämlich schon sagt, wird bei der Prepaid-Variante im Voraus gezahlt – anstatt erst im Nachhinein die Kostenbilanz präsentiert zu bekommen.
Grundsätzlich sollte immer ein Blick auf die persönlichen Nutzungsbedingungen gerichtet werden – und zwar bevor ein Vertrag geschlossen oder eine Prepaid-Karte gekauft wird. Diese Kriterien rät der NDR in diesem Zusammenhang zu vergleichen:

Mit dieser Checkliste der individuellen Smartphone-Nutzung macht ein Vergleich der Angebote Sinn. Online ist der Prepaid-Vergleich besonders komfortabel. Hier werden direkt die häufigsten Anbieter miteinander verglichen und Informationen zu Flatrate Optionen und Preisen übersichtlich dargestellt. Zudem wird die Funktionsweise der Prepaid-Karten erklärt und aufgezeigt, für wen sich die Prepaid-Variante lohnt.
Häufig werden Prepaid-Karten als Einsteigervariante für den Nachwuchs genutzt. Der Grund ist die Kostentransparenz, die auch noch eine Kompromisslösung zwischen den Eltern und den Jugendlichen ermöglicht, die da heißen kann, dass einmal im Quartal das Handy von Papa oder Mama um einen bestimmten Betrag X aufgeladen wird. Prepaid-Tarife werden also häufig von Jugendlichen genutzt. Doch auch andere Menschen, die kein regelmäßiges Einkommen haben und vor diesem Hintergrund keinen Vertrag abschließen können, bei dem jeden Monat Gebühren eingezogen werden, setzen zunehmend häufiger auf die Prepaid-Variante. Die Möglichkeit einen Handyvertrag abzuschließen versiegt beispielsweise mit einem negativen Eintrag bei der Schufa.

Einen Hype auf Prepaid-Karten gibt es regelmäßig zur Urlaubszeit – allerdings nicht am Heimatort, sondern am Urlaubsort. Der Grund: Es kann durchaus günstiger sein, eine Prepaid-Karte eines (lokalen) Anbieters im Ausland zu erwerben, um in die Heimat zu telefonieren, im Internet zu surfen oder Urlaubsgrüße zu verschicken.
Unabhängig vom Alter des Nutzers sind Prepaid-Karten dann sinnvoll,
Um eine Entscheidung treffen zu können, ob die Prepaid-Variante oder der Abschluss eines Vertrages besser ist, kann die folgende Übersicht der Vor- und Nachteile helfen:
Vorteile Prepaid-Karte:
Nachteile Prepaid-Karte:
Vorteile Mobilfunkvertrag:
Nachteile Mobilfunkvertrag:
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